Traditionelle Linzer Plätzchen sind ein absoluter Weihnachtsklassiker. Wir würden sogar behaupten, dass sie zusammen mit Vanillekipferln und einem traditionellen Weihnachtszopf auf keinem weihnachtlichen Festtagstisch fehlen dürfen. Natürlich steht das beste Rezept für Linzer Plätzchen im Kochbuch Ihrer Oma. Deshalb probieren wir diesmal eine etwas andere Variante aus: Linzer Plätzchen aus Mandelmehl!
ZUBEREITUNG:
- Weizenmehl, Mandelmehl, Butter, Eigelb und Puderzucker zu einem glatten, nicht klebrigen Teig verkneten.
- Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen.
- Mit Plätzchenausstechern beliebige Formen ausstechen.
- Die Plätzchen nebeneinander auf ein mit einer Backmatte ausgelegtes Backblech legen.
- Das Blech in den auf 180 °C vorgeheizten Backofen schieben und die Plätzchen backen, bis sie leicht goldbraun sind.
- Die gebackenen Linzer Plätzchen vollständig auskühlen lassen. Die oberen Plätzchenhälften mit Puderzucker bestreuen, die unteren mit Konfitüre bestreichen und jeweils zwei Hälften zusammensetzen – fertig!

HONZAS TIPPS für die Verarbeitung von Linzer Teig 👇
Kalte Butter, schnelles Arbeiten und Ruhezeit im Kühlschrank
Mürber Linzer Teig mag weder langes Kneten noch warme Butter oder warme Hände. Deshalb empfehle ich, den Teig so schnell wie möglich zu verarbeiten und nicht unnötig lange zu kneten. Sie können den Teig auch mit einer Küchenmaschine und einem Flachrührer zubereiten, der ihn nicht zu stark erwärmt. Das spart deutlich Zeit und klebrige Hände! Lassen Sie den fertigen Teig zumindest eine Weile im Kühlschrank ruhen, am besten jedoch über Nacht. Nehmen Sie ihn vor der Verarbeitung rechtzeitig heraus, damit er etwas weicher wird.
Portionsweise arbeiten
Bei der Verarbeitung des Teigs ist schnelles Arbeiten besonders wichtig. Linzer Teig verträgt Wärme nicht gut. Deshalb empfiehlt es sich, ihn portionsweise zu verarbeiten. Schneiden Sie ein Stück vom Teig ab, verarbeiten Sie es und lassen Sie den Rest im Kühlschrank.
Obere Plätzchenhälften vor dem Zusammensetzen bestäuben
Bestreuen Sie die oberen Plätzchenhälften bereits vor dem Zusammensetzen mit Puderzucker. So bleibt die Konfitüre frei von Zucker und die Plätzchen sehen gleich noch ein bisschen schöner aus!
Mit Konfitüre zusammensetzen
Verwenden Sie statt eines Streichmessers einen Spritzbeutel. Füllen Sie die Konfitüre hinein, schneiden Sie die Spitze ab und verteilen Sie die Konfitüre auf den unteren Plätzchenhälften – das spart Zeit und oft auch Nerven.
Backmatte
Klassisches Backpapier kennt wohl jeder. Das Problem ist allerdings, dass Linzer Plätzchen oder auch Lebkuchen beim Backen dazu neigen, sich aufzublähen und uneben zu werden. Hier hilft eine perforierte Silikonbackmatte, die dafür sorgt, dass jedes Linzer Plätzchen schön glatt und gleichmäßig bleibt.
Teig ausrollen
Sie können den Teig ganz klassisch auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Eine weitere Möglichkeit ist, ihn zwischen zwei Bögen Backpapier auszurollen. So gelangt nicht zu viel zusätzliches Mehl in den Teig.
Lassen Sie es sich schmecken!
