Wie wählt man Nussbutter richtig? Grizly berät Sie
Natürliche Energiequelle und gesunde Fette in einem. Verfeinert Ihr Frühstück geschmacklich wie auch nährstofftechnisch oder macht einfach pur vom Löffel glücklich. Bei Grizly stellen wir Nussbutter nach eigenen Rezepturen her, aus hochwertigen Zutaten und ohne unnötigen Schnickschnack. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich im Nussbutter-Dschungel souverän zurechtfinden.
Wie entstehen die Nussmus und Cremes von GRIZLY?
Die Basis unserer Nussbutter ist eine kompromisslose Auswahl hochwertiger Rohstoffe von geprüften Lieferanten. Jede einzelne Zutat wird analysiert und getestet, damit wir uns zu 100 % sicher sind – bei Zusammensetzung wie auch Geschmack.
Unsere Maschinen mahlen die Nüsse so lange, bis sie ganz von selbst eine natürlich cremige Konsistenz ohne zusätzliche Fette oder Verdickungsmittel erreichen. Das Ergebnis: eine feine Textur und ein voller, ehrlicher Geschmack.
Aromatisierte Varianten stimmen wir ausschließlich mit natürlichen Zutaten ab, wie belgischer Schokolade, Kakao, Zimt, Vanille oder gefriergetrockneten Früchten. Keine Abkürzungen. Keine unnötigen Zusätze.
- Öle derselben Art wie die verwendete Nuss (z. B. Erdnussöl in Erdnussbutter)
❌ Wovon Sie besser die Finger lassen sollten
- Palmöl und Palmkernöl
- Streckung mit fremden Pflanzenfetten
- Raffiniertem Zucker
- Emulgatoren, Stabilisatoren, künstlichen Aromen und Farbstoffen
Bleibt die Butter „verdächtig“ perfekt glatt, ohne Umrühren? Dann lieber genauer hinschauen. Oft stecken zugesetzte Fette und weitere Zusatzstoffe dahinter.
Arten von Nussbutter: Welche passt zu Ihnen?
1. Rein natürliches Nussmus
Nur Nüsse. Sonst nichts. Perfekt für alle, die:
ein cleanes Zutatenprofil wollen,
den puren Nussgeschmack lieben,
maximale Vielseitigkeit in der Küche schätzen.
Ideal für Porridge, Smoothies, aufs Brot oder zum Kochen.
PS: Abgesetztes Öl oder ein Fettfilm, den viele mit Schimmel verwechseln, ist völlig normal. Einfach umrühren oder leicht erwärmen und anschließend mischen.
Erdnussmus gehört zu den beliebtesten Nussbuttern überhaupt. Vollmundig, leicht süßlich, cremig und extrem vielseitig. Reines Erdnussmus besteht ausschließlich aus gemahlenen Erdnüssen – ganz ohne Zuckerzusatz oder Fremdöle.
Warum Sie es lieben werden:
✔ natürliche Energiequelle und gesunde Fette
✔ hoher Anteil pflanzlicher Proteine
✔ fein oder crunchy
Wofür es perfekt ist:
✔ Porridge, Smoothies und Joghurt
✔ Brot, Toasts und Pancakes
✔ Saucen, Marinaden und asiatische Küche
💡 Abgesetztes Öl ist bei 100 % Erdnussmus völlig normal. Einfach umrühren.
Pistazienmus ist ein echtes Highlight für Fans intensiver Nussaromen. Sattgrün, samtig und mit unverkennbarem Pistaziengeschmack. In reiner Form besteht es ausschließlich aus hochwertigen Pistazien.
Was es besonders macht:
✔ voller, leicht süßlicher Pistaziengeschmack
✔ natürlicher Luxus-Faktor
✔ beliebt in süßen wie herzhaften Gerichten
Perfekt für:
✔ Desserts, Cremes und Eis
✔ Pancakes, Waffeln und Gebäck
✔ Pesto, Pasta oder Salate
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Mandelmus ist milder und feiner als Erdnussmus und dadurch extrem vielseitig. In reiner Form enthält es ausschließlich gemahlene Mandeln und ist von Natur aus glutenfrei. Ein echter Top-Nährstofflieferant für die pflanzliche Küche.
Darum lohnt es sich:
✔ zarter, leicht süßlicher Geschmack
✔ natürlicher Gehalt an gesunden Fetten
✔ easy kombinierbar – süß wie herzhaft
Wofür es sich eignet:
✔ Frühstücksbowls, Joghurt und Smoothies
✔ Brot, Pancakes und Crêpes
✔ zum Backen: Cookies, Kuchen, Raw Desserts
✔ cremige Dressings und Dips mit Zitrone, Senf oder Honig
✔ zum Verfeinern von Suppen und Saucen statt Sahne
🧑🍳 Mandelmus dominiert nicht, sondern verbindet Aromen harmonisch miteinander.
Cashewmus gehört zu den cremigsten Nussbuttern überhaupt. Die natürlich süßliche Note und die seidige Textur machen es ideal für Einsteiger. Es ist glutenfrei und vegan.
Haselnussmus ist perfekt für alle, die intensiven Nussgeschmack ohne unnötigen Zucker suchen. Im Gegensatz zu klassischen süßen Aufstrichen enthält sie einen hohen Anteil an Haselnüssen oder sogar nur diese.
Darum überzeugt sie:
✔ intensives Haselnussaroma
✔ klares, ehrliches Zutatenprofil
✔ starke Alternative zu süßen Schokocremes
Perfekt für:
✔ Brot und Pancakes
✔ Desserts und Cremes
✔ Frühstücks-Bowls
✔ als Basis für hausgemachte „Nutella“
🍫 Meist wird Haselnussmus mit Schokolade kombiniert. Es ist ein unverzichtbarer Klassiker unter den Schokoaufstrichen.
Wenn Sie naschen wollen, aber clever. Die Kombination aus Nüssen und hochwertigen Zutaten wie belgischer Schokolade, Kokos, Früchten oder Karamell ist der perfekte Treat für kleine Genussmomente. Im Vergleich zu herkömmlichen Süßaufstrichen bieten diese Cremes:
einen höheren Nussanteil und gesunde Fette,
weniger Zucker,
einen intensiveren Geschmack.
Ideal fürs Frühstück, auf Pancakes oder als essbares Geschenk, das garantiert Freude macht.
🥥 Kokosmus wird oft mit Kokosöl verwechselt. Es ist aber nicht dasselbe
Kokosmus entsteht durch das Mixen des gesamten Kokosfleischs. Es enthält neben Fett auch Ballaststoffe und schmeckt intensiv nach Kokos. Bei niedrigen Temperaturen wird es fest und beim Erwärmen schnell weich. Deshalb wird Kokosmus häufig als Zutat in anderen Nussbuttern verwendet.
Kokosöl eignet sich dagegen eher zum Kochen oder fürs Badezimmer.
3. 💪 Protein-Nusscremes
Mehr Protein, mehr Sättigung. Ideal für sportlich aktive Menschen. Nussbuttern wird häufig Protein zugesetzt – besonders beliebt sind diese Varianten:
Vielleicht kennen Sie das auch: Mit dem Löffel schon in der Hand öffnen Sie das Nussmus – und dann der Schreck. Unter dem Deckel sieht es nicht besonders appetitlich aus. Häufige Ursache sind abgesetztes Öl oder sogenannter Fettreif. Beides kommt vor. Und beides ist völlig normal. Vor allem bei hochwertigem Nussmus aus 100 % Nüssen.
🫙 Abgesetztes Öl
Bei 100 % Nussmus ist das Absetzen von Öl ein natürlicher Vorgang und ein Zeichen dafür, dass keine Stabilisatoren enthalten sind. Einfach umrühren – fertig.
🌸 Fettreif ≠ Schimmel
Der weiße Belag auf der Oberfläche wird oft mit Schimmel verwechselt. Dabei handelt es sich um Fettreif, der durch Temperaturschwankungen entsteht. Sieht nicht schön aus, lässt sich aber leicht beheben – einfach erwärmen und umrühren.
✔️ Sicher.
✔️ Beeinträchtigt den Geschmack nicht.
✔️ Leicht zu entfernen.
Wie entfernt man ihn?
Das Glas im Wasserbad erwärmen, gut umrühren – und der Reif verschwindet.
Wie kann man Nussbutter verwenden?
🥣 Im Porridge oder Joghurt
Ein Löffel reicht, und das Frühstück wird cremig, sättigend und wunderbar nussig. Mit Obst oder Granola verfeinern – fertig ist der Genussmoment.
🥞 Auf Pancakes, Crêpes und Waffeln
Warmer Teig und Nussbutter, die sanft schmilzt. Süßer Genuss ganz ohne schlechtes Gewissen – nicht nur am Wochenende.
🥤 In Smoothies und Drinks
Mit Joghurt, Milch und Obst gemixt funktioniert Nussbutter hervorragend. Sie macht satt, liefert Energie und verfeinert den Geschmack – perfekt als schnelles Frühstück oder Snack.
🍪 Zum Backen und Kochen
Für Cookies, Brownies oder cremige Saucen. Ersetzt Sahne und wertet Desserts auch nährstoffreich auf.
🥄 Pur vom Löffel
Wenn die Lust kommt, reicht auch ein kleiner Löffel. Oder lieber zwei …
Ja. Bei 100 % Nussmus ist das Absetzen von Öl völlig natürlich und ein Zeichen dafür, dass keine Stabilisatoren enthalten sind. Einfach umrühren oder im Wasserbad leicht erwärmen und erneut mischen.
Ist sie verdorben? Was ist Fettreif und ist er sicher?
Fettreif (manchmal auch Zucker- oder Kakaoreif genannt) ist ein weißlicher Belag, der bei Nussbutter mit hohem Nussanteil oder bei 100-%-Varianten auftreten kann. Dabei handelt es sich nicht um Schimmel, sondern um ein natürliches Phänomen durch Temperaturschwankungen. Durch Erwärmen im Wasserbad und Umrühren lässt er sich leicht entfernen und ist absolut sicher zum Verzehr.
Sind Nussbutter RAW?
Nussbutter aus gerösteten Nüssen ist nicht RAW. Beim Rösten werden Temperaturen von über 120–160 °C erreicht, was über den RAW-Grenzen (ca. 42–45 °C) liegt. RAW-Varianten bestehen aus ungerösteten Zutaten oder sind entsprechend gekennzeichnet.
Woran erkennt man hochwertige Nussbutter?
Ein Blick auf die Zutatenliste hilft. Je kürzer, desto besser. Pures Nussmus sollte ausschließlich aus Nüssen bestehen – maximal mit etwas Salz. Vorsicht bei Palmöl, raffiniertem Zucker und künstlichen Aromen.
Wie viel Nussbutter sollte man pro Tag essen?
In der Regel reichen 1–2 Esslöffel pro Tag aus. Das hängt von Ernährung, Bewegung und persönlichen Zielen ab. Nussbutter ist nährstoffreich, aber energiedicht: 100 g 100 % Erdnussmus liefern ca. 588 kcal, ein Teelöffel (5 g) etwa 30 kcal.
Ist Nussbutter für Kinder geeignet?
Ja, besonders die rein natürlichen Varianten. Bei kleinen Kindern ist auf eine feine Konsistenz und angemessene Portionen zu achten. So lernen sie den Geschmack von Nüssen kennen, ohne Risiko.
Wie sollte man Nussbutter richtig lagern?
Am besten bei Raumtemperatur, trocken und dunkel. Nach dem Öffnen gut verschließen. Ein Kühlschrank ist nicht notwendig, kann aber bei manchen Cremes die Frische verlängern.
Was ist der Unterschied zwischen Nussmus und Nusscreme?
Nussmus ist meist purer, mit höherem Nussanteil und natürlicher Struktur. Nusscremes haben oft eine feinere Textur und enthalten zusätzliche Zutaten wie Schokolade oder Süßungsmittel. Die Zutatenliste sagt mehr als der Name.
Autorin des Artikels
Nikola Nevečeřalová
Einen gesunden Lebensstil lebe ich nicht nur – ich schreibe auch seit 2017 regelmäßig darüber. Wenn ich nicht an der Tastatur sitze, laufe ich, trainiere oder bin mit meinen Jungs unterwegs und suche die Balance zwischen Familie, Zeit für mich und Arbeit. Sich um Körper und Geist zu kümmern, um möglichst lange aktiv und selbstständig zu bleiben, kann jede*r – also geben wir diese Idee weiter.
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